Domstadt mit klarer Nachwuchslinie
Der 1. FC Köln kehrt 2025 zum Novesia Cup zurück und knüpft an seine lange Turniergeschichte an. Seit der Premiere 2006 sammelte der FC regelmäßig vordere Platzierungen und stand einmal im Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach.
Prägend bleibt 2019. Köln gewann das Turnier, im Finale fiel ein 1:0 gegen Legia Warschau, nachdem zuvor das Halbfinale gegen Mönchengladbach gewonnen worden war. Es war ein kompakter Wettbewerb mit engen Partien, entschieden durch klare Momente im letzten Drittel und eine stabile Defensivarbeit in den Schlussminuten.
Die jüngste Teilnahme vor 2025 datiert aus 2022. In der Vorrunde traf der FC unter anderem auf Borussia Dortmund und KAS Eupen. Die Gruppe bot ein hohes Tempo und wenig Leerlauf, Köln setzte früh Akzente, hielt die Ordnung gegen den Ball und kam so zu einem soliden Start in den Spieltag. Für den Jahrgang war das ein guter Maßstab, wie hoch die Intensität in Neuss ausfällt.
Seitdem hat der Klub die Strukturen im Nachwuchs weiter geschärft. Das Leistungszentrum am Geißbockheim trägt seit dem 6. Januar 2025 den Namen FC Akademie und bündelt Ausbildung, Internat und Betreuung unter einem Dach. Parallel legte die Stadt den Grundstein für ein neues Nachwuchsleistungszentrum am Standort. Beides stärkt den Unterbau, aus dem die U-Jahrgänge für Leistungsvergleiche wie den Novesia Cup kommen.
Damit führt Köln 2025 eine Linie fort, die in Neuss präsent ist: erste Teilnahme 2006, der Titel 2019, die Auflage 2022 als jüngster Bezugspunkt und nun die Rückkehr mit einer organisatorisch weiterentwickelten Akademie. Für Zuschauer heißt das: ein vertrautes Wappen, eine belastbare Bilanz und Nachwuchs, der an klaren Prinzipien ausgebildet wird.

